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FC Schalke 04- Borussia Mönchengladbach 2:0(1:0)

Elgert: Haben uns gegen Spitzenmannschaft endlich belohnt

In der Partie gegen Borussia Mönchengladbach konnten die A-Junioren das umsetzen, was sich Trainer Norbert Elgert vor der Partie erhofft hatte: "Endlich ein Team aus der Spitzengruppe zu schlagen."

"Nach den Partien gegen Duisburg und Dortmund haben wir heute eine deutliche Steigerung der Mannschaft in allen Bereichen gesehen", war der Chef-Coach nach dem Abpfiff zufrieden. In einem sehr ausgeglichenen und umkämpften Spiel fiel das 1:0 für die Königsblauen zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt. Beinahe mit dem Halbzeitpfiff schoss Andreas Wiegel den Ball unhaltbar aus der Drehung in die Maschen des Gäste-Tores (45.).

Im zweiten Durchgang erarbeiteten sich die Platzherren mehr Spielanteile und wurden folgerichtig durch den zweiten Treffer von Wiegel belohnt (73.). Nach einem steilen Pass in die Spitze umkurvte der Angreifer den gegnerischen Torwart und schob den Ball aus spitzem Winkel ins Tor. "Gegen eine absolute Spitzenmannschaft haben wir uns heute endlich belohnt und auch gut gestanden", so Elgert.

Auch, nachdem Richard Weber wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte gesehen hatte (79.) war der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Ganz im Gegenteil hatte Wiegel kurz vor Schluss noch den dritten Treffer für die Knappen auf dem Fuß.

"Auf jeden Fall tut es der Mannschaft richtig gut, dass sie sich sich endlich mit einem Dreier belohnt hat", war der Chef-Coach mit der geschlossenen Team-Leistung seiner Elf mehr als zufrieden.

FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 2:0 (1:0)
Schalke:
Unnerstall - Müller, Temme, Pachan, Weber - Bajric, Vennemann (82. Brauer), Stevanovic, Jakobs (90. Czajkowski) - Wiegel (87. Blum), Ferati (81. Nas)
Tore: 1:0 Wiegel (45.), 2:0 Wiegel (73.)
Gelb-Rot: Weber (79.)

RW Essen- MSV Duisburg 2:3(0:1)

U19 unterliegt gegen MSV mit 2:3

Die U19 von Rot-Weiss Essen unter der Leitung von Trainer Andreas Winkler unterlag am Sonntag dem Reviernachbarn MSV Duisburg auf heimischer Anlage mit 2:3 (0:1).

Dabei begannen die Essener durchaus verheißungsvoll. „Sicherlich hatten wir zu Spielbeginn mehr Spielanteile, haben es jedoch versäumt, unsere guten Tormöglichkeiten auszunutzen“, so Winkler, der auf die gut ausgeführten Standardsituationen seiner Mannschaft ansprach, bei denen die Gäste ein ums andere Mal glücklich reagieren konnten. Der 0:1-Pausenstand fiel „zum ungünstigsten Zeitpunkt. Für die Moral war das sehr schlecht“, analysiert der Trainer. Torschütze war Duisburgs Maurice Exslager in der Schlussminute der ersten Halbzeit (45.).
 

„In der Kabine haben wir uns sehr viel für den zweiten Durchgang vorgenommen, mussten jedoch früh den nächsten Rückschlag hinnehmen“, erinnert sich Winkler an die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte, denn nur zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang Exslager mit einem sein zweiter Treffer zum 0:2 (55.). In der Folge spielte RWE nach einem Platzverweis für Buyruk (66., Gelb-Rot wegen wiederholtem Foulspiel) nur noch mit zehn Akteuren. Die Rot-Weissen steckten dennoch nicht auf und kamen durch Kai von der Gathen (69.) zum 1:2-Anschlusstreffer. „Keineswegs unverdient“, befand der Coach. Doch in der 75. Minute gab den erneuten Dämpfer für die aufkeimenden Hoffnungen auf eine Wende: Der Rempler von Dirk Jasmund gegen Stephan Hennen im Strafraum war Schiedsrichter Weickenmeier aus Mühlheim Anlass genug, auf Strafstoß zu entscheiden. Den verwandelte Damir Ivancicevic sicher zum 1:3 aus Sicht der Hausherren.

Den Schlusspunkt auf ein echtes Revierderby setzte Marcel Platzek in der Schlussminute (90.) mit seinem Treffer zum 2:3-Endstand, dem eine gelb-rote Karte für Cobuloglu folgte, nachdem er den Ball aus dem Netz nehmen wollte und nach einer Rangelei mit dem Unparteiischen diskutierte.

„Leider präsentierten sich nicht alle Spieler in Bestform“, so Andreas Winkler nach dem Spiel, „so konnten wir das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten nicht für uns entscheiden.“

RWE-U19: Holewa – Cobuloglu, von der Gathen, Buyruk, Büscher (68. Sögütlü) – Jasmund (76. Giepen), Buschening, Barra (46. Imsak), Stern – Platzek, Enzmann

MSV-U19: Euler – Kalan (88. Zorlu), Hennen, Tietz, Akarca – Martinovic, Ivancicevic (85. Mertins), Helwig (76. Schmidtke), Tiko-Messina – Köroglu, Exslager (87. Nebi)

Schiedsrichter:
Weickenmeier (Mühlheim). – Tore: 0:1 Exslager (45.), 0:2 Exslager (55.), 1:2 von der Gathen (69.), 1:3 Ivancicevic (75. Foulelfmeter), 2:3 Platzek (90.). – Zuschauer: 100. – Gelbe Karten: von der Gathen, Platzek – Tietz, Kalan. – Gelb-Rote Karten: Buyruk (66. wiederholtes Foulspiel), Cobuloglu (90. Unsportlichkeit).

Borussia Dortmund- Alemannia Aachen 5:0(1:0)

A-Junioren-Bundesliga
Borussia Dortmund - Alemannia Aachen 5:0 (1:0) [10.11.] Den Tabellenfünften souverän zu den Akten gelegt, durch die 0:2-Niederlage von Mönchengladbach in Schalke auf den zweiten Rang geklettert. Spitzenreiter Leverkusen spürt bei nur zwei Punkten Vorsprung den schwarzgelben Atem.
So richtig zufrieden war BVB-Coach Peter Hyballa gestern Morgen nach den 90 Minuten in Holzwickede indes nicht: "Die Leistung nach der Pause ließ sehr viele Wünsche offen, zu unkonzentriert und pomadig."
Bis zum Seitenwechsel allerdings präsentierten sich die Borussen in der Verfassung eines ernsthaften Titelanwärters. Schon in der vierten Minute schloss Marco Stiepermann eine schöne Kombination über Tolgay Arslan und Tim Treude mit dem Führungstor ab.
Und es ging zügig weiter. Daniel Ginczek, der zukünftig schon häufiger im Regionalliga-Team von Theo Schneider zum Zug kommen soll, ließ umgehend ein Doppelpack folgen. Stiepermann rundete die kleine Gala nach einer halben Stunde mit seinem zweiten Tor zum 4:0 ab.
Das sorgte dann aber auch für ein bisschen Selbstzufriedenheit. Die Produktion wurde eingestellt. Nach dem Wiederanpfiff gesellte sich schließlich noch, möglichweise bedingt durch die vielen Wechsel, ein deutlicher Leistungsabfall hinzu. Für Aachen langte das. Nächste Woche in Bochum wohl kaum.

BVB: Focher - Blacha, Hornschuh, Evers (58. Ekici), F. Götze (56. Hermes) - Kandziora (74. Huschka), Treude, Ferati, Arslan - Ginczek (46. M. Götze), Stiepermann.
Tore: 1:0 Stiepermann (4.), 2:0 Ginczek (7.), 3:0 Ginczek (13.), 4:0 Stiepermann (30.), 5:0 Ferati (77.).

Bergisch Gladbach- VFL Bochum 1:3(1:1)

Niederlage gegen den VfL Bochum
In der 1. Halbzeit konnte Bergisch Gladbach 09 das Spiel durchaus offen gestalten. Auch nach dem frühen Gegentor zum 0:1 in der siebten Minute ließen die Schützlinge von Jürgen Vis nicht nach und erspielten sich ihrerseits Torchancen. Zunächst scheiterte noch Ajet Shabani, dann nutzte Basti Hirsch die nächste Gelegenheit der 09er. Nach einem gefühlvollen Pass in die Tiefe stand er frei vor dem Bochumer Tor und schloss eiskalt zum 1:1-Ausgleichstreffer ab (30.).
Nach der Seitenwechsel erhöhten die Bochumer den Druck und demonstrierten warum sie in der Bundesliga zu den Spitzenmannschaften gehören. Ein Bochumer Spieler setzte sich am Flügel durch, dessen Flanke köpfte ein Bochumer Angreifer gegen die Laufrichtung von 09-Schlussmann Rüßmann unhaltbar ins Tor (62.). Mit dem 1:3 in der 75. Minute war das Spiel entschieden.
Trainer Jürgen Vis war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden:"Die Mannschaft hat sich gegen einen starken Gegner aus der Spitze der Tabelle gut verkauft. Bis zur Halbzeitpause haben wir das 1:1 gehalten und hatten sogar noch Chancen in Führung zu gehen. In der 2. Halbzeit hatten wir Probleme das Tempo der Bochumer mitzugehen. Das war auch der Grund für die beiden letzten Gegentore."

Bergisch Gladbach 09: Rüßmann, Wiemer, Kiracti, Altenfeld, Eck (75. Schön), Lange (45. Ziegler), Weber, Hentschel, Shabani ((82. Heber), Hirsch, Yalcin (70. Sgraja)

Tore: 0:1 (7.), 1:1 Hirsch (30.), 1:2 (62.), 1:3 (75.)

RW Ahlen- Wuppertaler SV 1:0(0:0)

U19-Bundesliga: Der Befreiungsschlag ist gelungen
Der Ausflug zur Mittellinie fiel ihm leicht. Wie von der Tarantel gestochen sprintete Arne Kampe über den halben Platz, um dem dort ebenfalls wie ein Flummi durch die Luft hüpfenden Karim Bouasker in die Arme zu fallen und ihn ausgiebig zu herzen. Der Torhüter der RW A-Junioren hatte den Spurt zu seinem verteidigen Mannschaftskollegen absolviert, weil Adem Cabuk Sekunden vorher zur Führung für die Ahlener getroffen hatte. Über die rechte Seite hatte der eingewechselte Marc Schnier angeschoben, den Ball dann Bahattin Köse überlassen, der wiederum für Cabuk querlegte und nun das 1:0 (75.) bejubeln durfte. Die Erleichterung war ebenso spürbar wie riesengroß. Zumal es bei diesem Stand blieb. Die Rot-Weißen beendeten damit ihre Negativserie und schafften gegen das Tabellenschlusslicht aus Wuppertal einen extrem wichtigen Sieg. Von Bedeutung war dabei auch die Erkenntnis, dass die Rot-Weißen auch dann zu punkten in der Lage sind, wenn sie selbst das Spiel gestalten müssen. Üblicherweise in der Außenseiterrolle, musste RW gegen Wuppertal die Initiative ergreifen und Konstruktives auf die Beine stellen. Das gelang freilich nur in Ansätzen. Ein Zuschauer aus Wuppertal befand gar: „Zuschauen ist hier Körperverletzung.“ Er kam zwar noch mit einem blauen Auge davon, die Gäste indes nicht. Den Rot-Weißen war es ohnehin egal. Sie belohnten sich am Ende für eine zwar längst nicht gute, aber dennoch bessere Leistung als die Gäste. Auch Trainer Michael Ross frohlockte: „Das sind drei Punkte, die wir dringend gebraucht haben. Da war es egal, wie wir sie erringen.“ Dem wird auch Arne Kampe zustimmen, der nach seinem Jubelausbruch schleunigst ins Tor zurückkehrte und dies bis zum Abpfiff treu bewachte.
RW A: Kampe – Sawatzky, Blesz, Bouasker, Kickermann, Maier, Meschede, Köse, Tankulic (61. Schnier), Kizilkaya (88. Büscher), Cabuk

Wattenscheid -Bayer Leverkusen 0:4

Leverkusen lässt U19 nicht den Hauch einer Chance

Schon in der siebten Minute hatte die Werkself die erste Großchance, doch der Angreifer schoss knapp am Tor vorbei. Doch in der 20. Minute hatten die Gastgeber eine gute Freistoßposition von der Außenbahn, doch alle Spieler verpassten den Ball und somit ging das Leder knapp vorbei.
Nur eine Minute später müntzten die Leverkusener ihren hohen Ballbesitzanteil auch in Tore um. Nach einem einfachen Doppelpass über die linke Leverkusener Angriffsseite wurde der Ball scharf in die Mitte gebracht. Der Stürmer brauchte den Ball aus 4m nur noch einköpfen, da Kaan Kursun nicht energisch genug eingerückt war. Acht Minuten später hatte Faruk Gülgün jedoch die Riesenchance zum Ausgleich.

Nach einem schönen Vorstoß und anschließendem Pass von Kapitän Julian Stöhr stand Gülgün alleine vor dem Gäste - Keeper, doch er zögerte einen Augenblick zu lange und ein Verteidiger kam noch soeben dazwischen. Kurz danach hatte wieder Gülgün eine Möglichkeit, doch der Torwart fing den Flugkopfball ohne Probleme ab. Und als alle Wattenscheider sich in der gegnerischen Hälfte befanden um mehr Druck aufzubauen, spielte Anil Konya einen katastrophalen Rückpass von der Mittellinie. Der Stürmer erlief den Ball und schob ihn gekonnt an Sebastian Wick l vorbei.

Damit war das Spiel schon so gut wie entschieden. Nach einem unnötigen Foulspiel an der Strafraumgrenze hatte Bayer eine gute Freistoßmöglichkeit. Den Freistoß selber konnte Wick´l gerade noch parieren, doch im Nachschuss konnten die Gäste wiederum einnetzen. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel hatte natürlich der Tabellenerste, doch der Ball flog über das Tor.

Die Pause änderte jedoch nichts am Spielverlauf. Drei Minuten nach Beginn der 2. Hälfte hatte Leverkusen wieder eine gute Chance, da Kaan Kursun den Gegenspieler laufen ließ. Die nächste Chance ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem der linke Außenverteidiger sich problemlos gegen zwei Wattenscheider durchsetzte und die Flanke in die Mitte brachte, schliefen Kursun und Konya am 2. Pfosten und somit stand er dann 0:4 aus 09er Sicht. Nun folgten noch zwei Chancen in der 59. und 63. Minute. Danach schaltete Leverkusen zwei Gänge zurück und deshalb konnten jetzt auch mal ab und zu Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen werden.
Zuschauer: 100
Verwarnungen: Stöhr, Ressemann
Aufstellung: Wick l – Ressemann, Stöhr, Hadzhiev, Kursun (52.min Bomheuer) – Hotoglu, Konya (68.min El- Hossaini), Dogan, Zujevic (58.min Kljajic), Yildirm (62 min. Davulcu) - Gülgün

Bayer 04 U19: Giefer Koronkiewicz (62. Riedel), Teixeira, Hermsen, Eichmeier Kramer (72. Petsos), Grummel, Drexler (67. Engelbrecht), Kampl Kaplan, Kluft (67. Sauerbier)

Tore: 0:1 Drexler (21.), 0:2 Kluft (30.), 0:3 Kramer (34.), 0:4 Teixeira (50.)

1.FC Köln- Arminia Bielefeld 3:2(3:1)

Die U19 des 1. FC Köln bezwang am Sonntagnachmittag in der A-Junioren-Bundesliga West Arminia Bielefeld mit 3:2 (3:1). Das Team von Trainer Manfred Schadt ging nach acht Minuten durch Dennis Gülpen in Front. Fünf Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich (13.). José-Piere Vunguidica war es, der nach 28 Minuten die erneute Führung für die Geißböcke erzielte.

Durch einen weiteren Treffer von Dennis Gülpen (32.) stand es zur Pause 3:1. Nach dem Seitenwechsel sahen die 250 Zuschauer im Franz-Kremer-Stadion im RheinEnergieSportpark einen Treffer für die Arminia (54.), der noch für eine spannende Schlussphase sorgte. Doch letztlich blieb es beim 3:2-Erfolg für die U19.

Trainer Manfred Schadt: "Wir sind zufrieden über die drei Punkte. Phasenweise haben wir das Spiel dominieren können, besonders unsere Standards waren heute gut. Nach dem 3:2 haben wir etwas den Faden verloren, es hat aber dennoch gereicht."

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